Anfrage an Landesamt für Kultur und Denkmalpflege MV zum Denkmalschutzbereich in dem die Paulshöhe liegt.

Vorab: Über den Denkmalschutz und einen Eingriff in einen Denkmalschutzbereich darf die Stadt Schwerin als „untere Denkmalschutzbehörde“ nicht alleine entscheiden. Es muss laut Denkmalschutzgesetz Mecklenburg Vorpommern ebenso die Obere denkmalschutzbehörde beteiligt, angehört werden. Die Obere Denkmalschutzbehörde hat Weisungsbefungnis gegenüber der „unteren Denkmalschutzbehörde. Sagt das Landesamt „Nein“ muss die Stadt sich daran halten oder eben klagen.
Hier Auszugweise die aktuelle Anfrage an die Obere Denkmalschutzbehörde, das Landesamt für Kultur und Denkmalschutz M-V.


In den kommenden Monaten und Jahren plant die Landeshauptstadt Schwerin die Einleitung – fortführend den Abriss dieses, des ältesten aktiv bespielten Stadions in Norddeutschland einzuleiten.
Es befindet sich zentral im Denkmalschutzbereich „Ostorfer Hals“. Aus ihrem Hause erhielten wir  bereits vor einigen Jahren bereits eine Einschätzung zur Sportanlage selbst, in der zudem gesagt wurde, dass die Anlage als Teil des Ostorfer Hals unter Schutz stehe.
Wir als Bürgerinitiative würden Sie gerne um eine Einschätzung zur denkmalschutztechnischen Belangen durch Bebauung der Sportflächen durch Wohnbebauung sowie durch Bebauung eines Schul/Kita Gebäudes bitten.
Vielleicht hilft Ihnen  bei einer Einschätzung die Verordnung über den Denkmalschutzbereich Ostorfer Hals:
Laut der Stadt handelt es sich bei der Paulshöhe um eine als Grünfläche eingetragene Sporttfläche.
“ Im Laufe des Bebauungsplanverfahrens wird auch ein Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans erfolgen, der derzeit noch eine Grünfläche der Zweckbestimmung „Sport“ darstellt…“ (Seite 1 unten).
Laut § 4 (2)  (g) der Verordnung über den Denkmalschutzbereich ist die (Binnenstrukturen mit Grünflächen)  die Grünfläche, in diesem Fall der Sportplatz ein Schutzgegenstand. Tragen Sie diese Einschätzung mit?
Unter welchen Bedingungen würde das Landesamt hier diesen Schutzgegenstand aufheben?
Darf die Stadt überhaupt, wie sie es derzeit tut,  an die Planungen gehen?
Hätte nicht im Vorfeld jeglicher Planung das Landesamt beteiligt werden müssen?
Ist nicht alleine die Beabsichtigung nach Denkmalschutzgesetz „strafbar“?
Wie schätzen Sie die Aussage des Schweriner Verwaltung (via Presse) ein, dass es kein Problem darstellen werde,  den Denkmalschutz im Ostorfer Halszu umgehen?

Wir halten euch auf dieser Internetseite auf dem Laufenden was das Landesamt uns für Antworten gab.

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