Wie die Stadt die Öffentlichkeit beteiligen möchte – Ein Trauerspiel.

Die Stadtverwaltung hat dem Hauptausschuss der Landeshauptstadt Schwerin einen Beschlussvorschlag vorgelegt, der das Ende der Paulshöhe einleiten soll.

In diesem Beschlussvorschlag hat die Stadt auch ihre Ideen eingearbeitet, wie sie sich die Beteiligung der Öffentlichkeit vorstellt. Dazu heißt es in dem Antrag:

 

Die Festlegung der städtebaulichen Ziele, z.B.
– welche Flächen des (ehem.) Sportplatzes als Wohnbaufläche festgesetzt werden
sollen,
– ob und wenn ja, welche Teilflächen für die Belange des benachbarten
Kanurennsportvereins vorgehalten werden sollen,
– ob und wenn ja, welche Teilflächen für Bildungseinrichtungen benötigt werden,
– und ob und wenn ja, welche Teilflächen für sozialen Wohnungsbau bzw.
Geschosswohnungsbau vorgehalten werden sollen,
soll in einem Dialogforum erfolgen, das nach dem Aufstellungsbeschluss einberufen wird und dessen Ergebnisse innerhalb von sechs Monaten vorliegen sollen.
Das Forum soll von einer externen Moderatorin bzw. einem externen Moderator geleitet werden; es besteht aus 12 Mitgliedern der Öffentlichkeit, die folgende gesellschaftliche Gruppen repräsentieren:
– 3 Personen, die die Interessen der Sportvereine und der Schulen im Stadtteil sowie
die Interessen der Wohnungswirtschaft der Stadt repräsentieren:
– eine Person aus der Kanurenngemeinschaft Schwerin,
– einer Person von der Freien Waldorfschule Schwerin,
– eine Person, die vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des „VNW –
Verband der norddeutschen Wohnungsunternehmen“ benannt wird
– 3 Bewohnerinnen oder Bewohner aus der Nachbarschaft des Schlossgartenviertels
sowie 6 Schwerinerinnen und Schweriner aus anderen Stadtteilen, die sich für die
Teilnahme an der Planungswerkstatt über die Internetseite der Stadt Schwerin oder
per Brief bewerben können und durch Losentscheid ausgewählt werden. Der Aufruf
zur Teilnahme am Dialogforum soll in den örtlichen Medien wirksam veröffentlicht
werden.
Von Seiten der Stadtverwaltung nimmt der Fachdienst „Stadtentwicklung und Wirtschaft“ am Dialogforum teil. Die Empfehlungen des Forums werden der Stadtvertretung vorgelegt, damit die Stadtvertretung über das weitere Verfahren entscheidet.

 

Wir rufen an dieser Stelle dazu auf, sich am Bewerbungsverfahren um einen der 6 Plätze zu bewerben. Auch Leute die sich eine Teilnahme nicht zutrauen bitten wir darum sich zu bewerben, und den Platz dann an einen Aktiven aus unserem Bündnis weiter zu geben. 

 

In Gänze kritisieren wir diese Vorgehensweise der Stadt. Weder ein Mitglied des derzeitigen Nutzers der Paulshöhe, noch Kritiker aus dem Bündnis sind von vornherein als Teilnehmer in Betracht gezogen worden.

 

 

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